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Myanmar / Burma
Malaria
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| Mittleres Risiko |
vor allem im Grenzgebiet zu Thailand (Karen, Kayah, Tenasserim, östliches Shan) und im Westen Provinz Chin (Grenzgebiet zu Indien und Bangladesh). |
| Risiko |
landesweit unter 1.000 m Höhe, einschl. der Touristenorte Pindaya Caves und
Inle Lake. |
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Als malariafrei gelten das Stadtgebiet von Yangon-City (Rangoon) und Mandalay-City.
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Erreger:
über 85 % Plasmodium falciparum (Malaria tropica), der Rest v.a.
Plasmodium vivax (Malaria tertiana).
Vorbeugung:
- Im sog. "Regelfall" eines organisiert reisenden Touristen ohne Vorerkrankungen:
Mitnahme eines Notfallmedikaments (Standby). Je nach Reisezeit, Reisestil und
persönlichen Gegebenheiten ist auch eine andere Empfehlung wie z.B. die vorbeugende
Einnahme eines Malariamedikaments möglich.
- zusätzlich Schutz vor Moskitostichen durch lange helle Kleidung, Repellentien, mückenfreie Schlafräume.
(*) Bitte beachten Sie:
Die Wahl des Malariamedikaments ebenso wie evt. Abweichungen von den Empfehlungen
müssen im Rahmen einer individuellen ärztlichen Beratung getroffen werden. Daher ist
vor einer Reise in ein Malariagebiet unbedingt eine ärztliche Beratung zu empfehlen.
Impfungen
Für alle Reisenden zu empfehlen ist ein Impfschutz / Immunität gegen:
- Diphtherie, Tetanus
- Hepatitis A
- Masern
Für Risikogruppen zusätzlich die Impfung gegen:
- Typhus
- Hepatitis B
- Tollwut
- japan. Enzephalitis
- Pneumokokken, Influenza
Einreisevorschrift:
Gelbfieberimpfung: obligatorisch bei Einreise aus Gelbfieber - Endemiegebieten, auch Transit
Bitte beachten Sie:
Die Empfehlungen gelten für erwachsene Reisende. Bei Kindern müssen besondere Altersbeschränkungen auch für die empfohlenen Reise-Impfungen und altersbedingte Risiken beachtet werden!
Wichtigste spezielle Gesundheitsrisiken:
- Darminfektionen: sorgfältige Hygiene bei Nahrungsmittel und Trinkwasser beachten.
- Dengue-Fieber: Schutz vor Moskitostichen.
- HIV / AIDS: Übertragung durch Blutkontakt ( auch Piercing, Tätowierung o.ä.) und Geschlechtsverkehr. Verwendung von Kondomen sowie sterilen Spritzen und Nadeln.
- Schädigungen durch Sonne: Sonnenschutz!
Im Interesse Ihrer individuellen Gesundheitsvorsorge lassen Sie sich vor Ihrer Reise zu Impfungen und
zur Malaria-Prophylaxe ärztlich beraten! Diese Informationen ersetzen auf keinen Fall die
individuelle ärztliche Beratung.
Unser reisemedizinisch erfahrenes Ärzteteam berät Sie
telefonisch oder
schriftlich.
Stand: 18. Mai 2010
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Tropen- und Reisemedizinische Beratung Freiburg ·
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