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Kambodscha
Malaria
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Mittleres bis geringes Risiko im größten Teil des Landes einschl. Angkor Wat, Tonle Sap und Siem Reap.
Minimales Risiko in der südlichen Mekong Region.
Kein Malariarisiko in Pnomh Penh.
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Erreger:
ca. 90 % Plasmodium falciparum (Malaria tropica), der Rest v.a.
Plasmodium vivax (Malaria tertiana).
Vorbeugung:
- Im sog. "Regelfall" eines organisiert reisenden Touristen ohne Vorerkrankungen:
Mitnahme eines Notfallmedikaments (Standby). Je nach Reisezeit, Reisestil und
persönlichen Gegebenheiten ist auch eine andere Empfehlung wie z.B. die vorbeugende
Einnahme eines Malariamedikaments möglich.
- zusätzlich Schutz vor Moskitostichen durch lange helle Kleidung, Repellentien, mückenfreie Schlafräume.
(*) Bitte beachten Sie:
Die Wahl des Malariamedikaments ebenso wie evt. Abweichungen von den Empfehlungen
müssen im Rahmen einer individuellen ärztlichen Beratung getroffen werden. Daher ist
vor einer Reise in ein Malariagebiet unbedingt eine ärztliche Beratung zu empfehlen.
Impfungen
Für alle Reisenden zu empfehlen ist ein Impfschutz gegen:
- Diphtherie, Tetanus
- Polio
- Hepatitis A
- Masern (oder Immunität nach Krankheit)
Für Risikogruppen zusätzlich die Impfung gegen:
- Typhus
- Hepatitis B
- Tollwut
- japan. Enzephalitis
- Pneumokokken, Influenza
Einreisevorschrift:
Gelbfieberimpfung: obligatorisch bei Einreise aus Gelbfieber - Endemiegebieten, auch Transit
Bitte beachten Sie:
Die Empfehlungen gelten für erwachsene Reisende. Bei Kindern müssen besondere Altersbeschränkungen auch für die empfohlenen Reise-Impfungen und altersbedingte Risiken beachtet werden!
Wichtigste spezielle Gesundheitsrisiken:
- Darminfektionen: sorgfältige Hygiene bei Nahrungsmittel und Trinkwasser beachten.
- Geflügelgrippe: Kontakt mit lebendem oder totem Geflügel und Vögeln aller Art auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln meiden. Nur durchgegartes Geflügel und ausreichend gekochte Eier essen.
- Dengue-Fieber: Schutz vor Moskitostichen.
- Bilharziose: landesweit im Süßwasser v.a. am Unterlauf des Mekong. Kontakt mit Süßgewässer (Flüsse, Seen, Bäche) meiden.
- HIV / AIDS: Übertragung durch Blutkontakt ( auch Piercing, Tätowierung o.ä.) und Geschlechtsverkehr. Verwendung von Kondomen sowie sterilen Spritzen und Nadeln.
- Schädigungen durch Sonne: Sonnenschutz!
Im Interesse Ihrer individuellen Gesundheitsvorsorge lassen Sie sich vor Ihrer Reise zu Impfungen und
zur Malaria-Prophylaxe ärztlich beraten! Diese Informationen ersetzen auf keinen Fall die
individuelle ärztliche Beratung.
Unser reisemedizinisch erfahrenes Ärzteteam berät Sie
telefonisch oder
schriftlich.
Stand: 18. Mai 2010
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Tropen- und Reisemedizinische Beratung Freiburg ·
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