Rotalgen im Golf von Mexiko - Red Tide
Stand: 19. März 2005
Aus dem Südwesten Floridas (USA) wird ein starkes Auftreten von Rotalgen in bestimmten Küstenabschnitten des Golfs von Mexiko gemeldet. Nach Angaben der Marine sind bereits 16 Seekühe (Manati) in Folge einer Rotalgen-Vergiftung gestorben.
Rotalgen bilden ganze "Teppiche". Meerestiere wie Schalentiere und Fische nehmen die Rotalgen auf. Ihre Toxine (Algengifte) gelangen durch den Verzehr dieser Meerestiere in die menschliche Nahrungskette und können beim Menschen zu schweren Vergiftungserscheinungen am Magen-Darm-Trakt und am Nervensystem führen. Die Gifte sind hitzestabil und werden beim Kochen nicht zerstört. Wirksame Vorbeugung ist daher nur durch Nahrungsverzicht möglich. Beim Baden können Rotalgen zudem zu Hautreizungen führen.
(Quelle : fit for travel)